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Geschichte

Geschichte

Chronik

  • 1923 Firmengründung
  • 1935 Kommanditgesellschaft Otto Gruber & Co. wird gegründet
  • 1966 Firmengründer Willy Gruber verstirbt
  • 1969 Firmengründer Otto Gruber verstirbt
  • 1995 Inbetriebnahme Logistikzentrum in Sulzbach-Rosenberg
  • 2002 Umzug der STAHLGRUBER Zentrale von München nach Poing
  • 2007 Rechtliche Verselbständigung der beiden Unternehmensbereiche Handel und TIP TOP. Gründung der REMA TIP TOP GmbH und der
    STAHLGRUBER GmbH
  • 2008 Gründung der STAHLGRUBER Otto Gruber AG »

Impressionen »

DER BODEN UNSERER ZUKUNFT IST DIE VERGANGENHEIT

Gründerzeit: Im Jahre 1923 gründeten die Brüder Otto und Willy Gruber eine gemeinsame Firma. Unter dem Namen Otto Gruber & Co wird zunächst mit Schrauben und Metallkleinteilen gehandelt, bald aber auch mit dem Vertrieb von Kompressoren und Hebebühnen begonnen.

Von den Brüdern „StahlGruber“ zur Firma STAHLGRUBER: Der spätere Name STAHLGRUBER geht auf die 20er Jahre zurück. Eisen wird immer mehr durch den modernen Werkstoff Stahl ersetzt. Es werden Stahlschrauben in das Handelsprogramm der Gebrüder Gruber aufgenommen. Der Volksmund spricht bald nur noch vom „StahlGruber“, und dies wird schließlich als Firmenname übernommen und beibehalten. Mit der fortschreitenden Motorisierung erweitert sich auch der Kundenkreis. Überall werden neue Autoreparaturwerkstätten eröffnet. Das Unternehmen entwickelt sich schon damals zum führenden Fachgroßhandel für Autozubehör, Werkzeuge und Werkstatteinrichtung.
 
Durchbruch: Bei einem Besuch bei Vulkaniseuren entdecken die Grubers eine echte Marktlücke. Reifen–Reparaturmaterial wird bis dato mühsam von Hand aus Altreifen geschnitten. Am Markt gibt es kein Angebot. 1937 entschließen sie sich, Schlauchflicken, ab 1938 auch Manschetten und Reifenpflaster zu produzieren. Der Durchbruch gelingt kurz nach Kriegsende mit der Entwicklung eines Kaltvulkanisiermaterials, das erstmals eine temperaturbeständige Schlauchreparatur ermöglicht.

Ein Markenname entsteht: Während eines Versuchs äußert Willy Gruber: „Die Dinger sind doch tip top.“ Damit war der Name TIP TOP für eine Idee gefunden, deren Produktpalette und Anwendungsbereiche sich ständig vergrößerte und zur Eroberung des Weltmarktes auf diesem Gebiet führte.

Aufbau: In der Nachkriegszeit geht es stetig bergauf. Neben dem Werk Fürstenzell (Passau) wird in Poing (München) 1954 eine zweite Produktionsstätte errichtet. Die Nachfrage ist groß. Erste Auslandsvertretungen werden eröffnet, die Produktion läuft auf vollen Touren. Das Handelsprogramm mit Kfz–Teilen, Zubehör, Werkzeugen und Werkstattbedarf wird kontinuierlich erweitert. Auch Dienstleistungen und das internationale Engagement nehmen stetig zu.

Vermächtnis: 1966 verstirbt Willy Gruber. Otto Gruber vererbt nach seinem Tod 1969 das Unternehmen einer Anzahl langjähriger, bewährter Mitarbeiter. Diese gründen die STAHLGRUBER Otto Gruber GmbH & Co. Die STAHLGRUBER Stiftung wird von den Brüdern  Gruber testamentarisch  ins Leben gerufen. Heute ist sie die monetär größte Stiftung unter der Verwaltung der Stadt München zum Zwecke der Schulung des Nachwuchses im Kfz- und Vulkaniseur-Handwerk. Stiftung und Unternehmen sind
bis heute eigenständig.

Weiterentwicklung: 2007 wurde die rechtliche Verselbständigung der beiden Unternehmensbereiche Handel und TIP TOP vollzogen mit den Firmengründungen
REMA TIP TOP GmbH und STAHLGRUBER GmbH. Im Jahr 2008 wurde die STAHLGRUBER Otto Gruber AG als Finanz- und Managementholding für die Gesellschaften der STAHLGRUBER Gruppe gegründet. Erfahren Sie mehr »